Stand-up-Paddling:
Entdecken Sie die Maas-Seen vom Wasser aus
Stand-up-Paddling ist die ideale Möglichkeit, das Hart van Limburg auf eine besondere Weise zu entdecken. Während Sie ruhig über das Wasser gleiten, erleben Sie eine Stille, die Sie fast nirgendwo sonst finden. Vom SUP-Board aus entdecken Sie die Natur aus nächster Nähe, beobachten besondere Wasservögel und genießen Ausblicke, die Ihnen sonst meist nur vom Ufer aus vorbehalten bleiben. Stand-up-Paddling ist leicht zugänglich und verbindet Bewegung mit Entspannung. In diesem Blog nehme ich Sie mit aufs Wasser und gebe Ihnen Tipps, wie Sie die Maas-Seen selbst erkunden können.
Ein Sommerabend an der Weerd
An einem warmen Sommerabend parken wir unser Auto an der Weerd in Roermond. Eine leichte Brise weht und das Wasser liegt fast spiegelglatt vor uns. Perfektes Wetter für eine Runde mit dem SUP-Board. Kaum paddeln wir los, fällt uns die Ruhe auf. Am Ufer steht ein Reiher regungslos zwischen dem Schilf. Ein Stück weiter sitzen zwei Schwäne an einem hölzernen Steg, wo sie ein Nest mit zwei großen Eiern gebaut haben. Solche Momente erlebt man nur, wenn man sich Zeit nimmt und aufmerksam die Umgebung beobachtet. Am besten wählen Sie eine Tageszeit, zu der das Wasser besonders ruhig ist, zum Beispiel früh am Morgen oder zu Beginn des Abends.
Hier paddeln Sie am liebsten
Das Hart van Limburg ist reich an Wasser. Die Maas-Seen bilden das größte zusammenhängende Wassersportgebiet der Niederlande. Große offene Wasserflächen wechseln sich mit kleineren, geschützten Seen ab. Wir entschieden uns, unsere Tour an der Noorderplas zu beginnen und anschließend über den Hornergriend bis zum Hatenboer zu paddeln.
Wenn Sie sich in dieser Gegend nicht auskennen, lohnt es sich, vorab zu überlegen, wo Sie paddeln möchten. Nicht jeder Teil der Maas-Seen eignet sich für eine SUP-Tour. Stark befahrene Fahrrinnen mit Booten und Jetskis sollten Sie besser meiden. Die kleineren Seen sind ruhiger und oft besonders reizvoll. Dazu gehören zum Beispiel die Asseltse Plassen. Sie sind für ihre artenreiche Flora und Fauna bekannt. Entlang des Ufers paddeln Sie hier durch eine abwechslungsreiche Naturlandschaft. Selbstverständlich halten Sie sich an die geltenden Fahrregeln und respektieren abgesperrte Naturschutzgebiete, besonders während der Brutzeit.

Gut vorbereitet aufs Wasser
Unterwegs nehmen wir uns auch immer Zeit, einfach entspannt auf dem Wasser zu treiben. In unseren wasserdichten Taschen haben wir alles dabei, was wir brauchen: eine Flasche Wasser, Sonnencreme, das Handy und eine Kopfbedeckung. So bleibt alles trocken und jederzeit griffbereit.
Eine Leash am Fußgelenk sorgt dafür, dass das Board bei Ihnen bleibt, falls Sie einmal ins Wasser fallen. Auf offenen Gewässern oder wenn Sie noch wenig Erfahrung haben, empfiehlt sich außerdem eine Schwimmweste. Prüfen Sie vor dem Start immer den Wetterbericht. Bei starkem Wind oder Gewitter verschieben Sie Ihre Tour besser auf einen anderen Tag. Mit einer guten Vorbereitung können Sie Ihre Zeit auf dem Wasser unbeschwert genießen und sicher unterwegs sein.

Zurück ans Ufer
Langsam paddeln wir zurück zu unserem Ausgangspunkt. Die Sonne sinkt immer tiefer und taucht das Wasser in ein warmes Licht. Wir packen unsere Sachen zusammen, verstauen die SUP-Boards und werfen noch einen letzten Blick über das Wasser. Die Schwäne haben ihr Nest inzwischen verlassen und schwimmen gemächlich Richtung Ufer. Stand-up-Paddling wird hier nie langweilig. Jede Tour hat ihren eigenen Reiz und unterwegs gibt es immer etwas Besonderes zu entdecken. Heute war das nicht anders.
